Stand: 03.09.2026

Blaualgen

Wiss. Name:

  • Cyanobacteria (Stamm)

Englisch:

  • blue-green algae
  • cyanobacteriae

Deutsch:

  • Blaualgen
  • Cyanobakterien
Blaualgenteppich
(C) Christian Fischer CC BY-SA 4.0
All­ge­meines
und Bio­logie
Vorkommen
Vor­kom­men
Erkennen
Er­ken­nen
Verwechslungsgefahr
Ver­wechs­lung
Giftwirkung
Ver­giftung
Prävention
Prä­ven­tion
Erste Hilfe
Erste Hilfe
Professionelle Maßnahmen
Pro­fessio­nel­le
Maß­nah­men

Allgemeines und Biologie

Blaualgen gehören trotz ihres Namens nicht zu den Algen, sondern zu den Bakterien, genauer gesagt zu den Cyanobakterien. Sie sind prokaryotische Organismen ohne Zellkern und membranumhüllte Organellen. Ihren Trivialnamen verdanken sie der blaugrünen Färbung, die durch photosynthetische Pigmente wie Chlorophyll a und Phycobiliproteine hervorgerufen wird. Cyanobakterien zählen zu den ältesten Lebensformen der Erde und spielten durch ihre sauerstoffbildende Photosynthese eine entscheidende Rolle bei der Anreicherung der Erdatmosphäre mit Sauerstoff.

Je nach Art treten sie als Einzeller, Zellkolonien oder fädige Organismen auf. Einige Arten besitzen spezialisierte Zellen (Heterozysten), mit denen sie atmosphärischen Stickstoff binden und dadurch auch nährstoffarme Lebensräume besiedeln können.

Unter günstigen Umweltbedingungen – insbesondere bei hohen Temperaturen, intensiver Sonneneinstrahlung sowie einem Überangebot an Phosphat und Stickstoff – können sich Cyanobakterien massenhaft vermehren und sogenannte Blaualgenblüten bilden. Solche Wasserblüten beeinträchtigen nicht nur die Wasserqualität, sondern können auch gesundheitsgefährdend sein, da zahlreiche Arten, wie z.B. Anabaena, Aphanizomenon, Microcystis, Nodularia und Oscillatoria spp., toxische Sekundärmetabolite (Cyanotoxine) produzieren. Allerdings sind nicht alle Cyanobakterienarten toxinbildend, und selbst toxinbildende Arten produzieren diese Stoffe nicht unter allen Umweltbedingungen [1], [2].

Vorkommen

Cyanobakterien kommen weltweit in nahezu allen Lebensräumen vor. Sie besiedeln Süß- und Meerwasser ebenso wie feuchte Böden, Gesteinsoberflächen und extreme Lebensräume, beispielsweise heiße Quellen, Gletscher, hypersalines Wasser oder trockene Wüsten. Es handelt sich um selbstversorgende Organismen, die ein breites Temperaturspektrum tolerieren und weltweit verbreitet sind. Einige Taxa leben bei sehr niedrigem Sauerstoffgehalt oder, ähnlich wie ihre Vorfahren aus dem Archäophytikum, anaerob. Da ihre Pigmente auch bei schwachem Licht funktionieren, finden sich Cyanophyta im Boden bis in etwa 30 cm Tiefe und im Meer bis ungefähr 1000 m Wassertiefe [1], [2], [3].

Datenquelle: iNaturalist.org (Community-based, aufgeführt sind aus technischen Gründen nur die 200 aktuellsten Sichtungen.)
Hinweis: Fehlende Markierungen bedeuten nicht sicher Abwesenheit, sondern lediglich fehlende Nachweise.

Erkennen

Erkennen des Organismus

Oft bilden Blaualgen infolge einer Massenvermehrung (Algenblüte) dicke, schleimige Matten auf Seen und Teichen [2]. Folgende Merkmale eines Gewässers lassen auf das Vorhandensein von Blaualgen schließen, wobei die Unterscheidung zu echten Algen nicht immer einfach ist [4]:

  • Grünlich oder bläulich-grüne Färbung eines Gewässers,
  • Schlierenbildung oder Algenteppiche,
  • wolkenartige Verteilung im Wasser,
  • tote Fische an der Wasseroberfläche (grundsätzlich Warnsignal),
  • Füße, im knietiefen Wasser stehend, nicht mehr erkennbar.

Erkennen der Folgen

Nach Hautkontakt können allergische Hautreaktionen auftreten.

Ver­wechs­lungs­möglich­keiten

Die Verwechselung mit harmlosen Grünalgen ist sehr häufig, eine sichere Unterscheidung ist in der Regel nur durch Laboruntersuchungen möglich. Man ist daher auf die behördlichen Warnungen angewiesen.

Grünalge der Gattung Spirogyra
(C) Cristian Riquelme CC BY 4.0

Vergiftung

Einige Blaualgen-Gattungen produzieren, wie bereits erwähnt, giftige Substanzen, die unter dem Oberbegriff Cyanotoxine zusammengefasst werden. Hier sind vor allem zwei Gruppen gesundheitlich relevanter Toxine zu nennen: Neurotoxine, die das Nervensystem beeinträchtigen, und Hepatotoxine, die vor allem die Leber schädigen. Zu den Neurotoxinen zählt unter anderem Anatoxin, das von Anabaena flos-aquae gebildet wird. Dieses Alkaloid wirkt an den Acetylcholinrezeptoren und stört dadurch die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel. Ebenfalls zu dieser Gruppe gehört Saxitoxin, das von der grünen Spanalge produziert wird und vor allem als Muscheltoxin bekannt ist. Bei ausreichend hohen Konzentrationen können diese Toxine innerhalb von wenigen Minuten bis mehreren Stunden zum Tod führen, wobei derartige Konzentrationen in der Praxis nicht beim normalen Schwimmen erreicht werden.

Die wichtigsten Hepatotoxine sind Microcystine und Cyanogenosin, die beispielsweise von Microcystis aeruginosa synthetisiert werden. Chemisch handelt es sich überwiegend um zyklische Peptide; hierzu zählen auch Pentapeptide wie Nodularin, das von Arten der Gattung Nodularia gebildet wird. Diese Substanzen entfalten insbesondere an Hepatozyten eine ausgeprägte toxische Wirkung und weisen in ihrem Wirkprofil Parallelen zum Pilzgift Phalloidin aus dem Grünen Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) auf, indem sie die Struktur und Funktion der Zellmembran erheblich beeinträchtigen [2].

Wenn sich durch massenhaftes Vermehren „Blaualgenblüten“ ausbilden, kann für Menschen beim Baden in den betroffenen Gewässern ein Gesundheitsrisiko bestehen, wobei das Risko dosisabhängig ist. Direkter Kontakt mit belastetem Wasser kann Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auslösen. Wird belastetes Wasser verschluckt, können Durchfallerkrankungen auftreten; auch Atemwegsbeschwerden sind möglich [5]. Aspiration von Wasser und Einatmen von Aerosolen beim Wassersport stellen ebenfalls ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Das Trinken von mit Blaualgen belastetem Wasser oder dessen Verwendung zum Kochen, Geschirrspülen oder Baden kann Vergiftungssymptome verursachen [6]. Die größte Gefahr geht jedoch in entsprechend gefährdeten Regionen von einer Kontamination des Trinkwassers aus, welche zur Aufnahme größerer Mengen an Gift führen kann. Die LD₅₀ von Microcystin-LR bzw. Microcystin-RR beträgt 50 mg/kg bzw. 600 mg/kg Körpergewicht. Die chronische Exposition gegenüber geringen Dosen scheint zudem das Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom (Leberkrebs) zu erhöhen [7], [8], [9].

Einen Sonderfall stellt eine Massenvergiftung aus Caruaru (Brasilien) dar, die sich 1996 ereignet hatte: Durch eine Massenvermehrung toxinbildender Cyanobakterien wurde das Wasser eines Stausees mit Microcystinen kontaminiert. Aufgrund unzureichender Wasseraufbereitung gelangten die hitzestabilen Toxine in das Dialysat einer Hämodialyseklinik. Nach der Dialyse entwickelten 101 von 124 Patienten ein akutes Leberversagen; 50 der Betroffenen verstarben [10], [11]. Eine Wiederholung wird heutzutage aufgrund deutlich besserer Aufbereitungsverfahren als nahezu unmöglich angesehen. Wichtig ist zu betonen, dass große Mengen der kontaminierten Flüssigkeit direkt in das Venensystem infundiert wurden, ganz anders, als es sonst der Fall wäre.

Auch Tierhalter müssen besondere Vorsicht walten lassen: Der Tod eines Hundes in Lausanne, kurz nach dem Spielen und Schwimmen in einem See, wird einer Blaualgenvergiftung zugeschrieben [12]. Selbst am Tod einiger Weidetiere scheint kontaminiertes Wasser schuld gewesen zu sein [2].

Prävention

In vielen Ländern, unter anderem Deutschland, werden gefährdete Gewässer behördlich überwacht und das Wasser wird regelmäßig geprüft. Badeverboten, die z.B. durch Warnschilder, in den Medien und auf entsprechenden Websites kenntlich gemacht werden, ist Folge zu leisten [5], [13], [14]. Badebekleidung soll nach dem Bad gründlich gewaschen werden, um einen erneuten Kontakt durch in der Kleidung verbliebene Reste zu vermeiden.

Bei einer Ausflugsplanung sei auch bereits im Vorfeld an einschlägige Badegewässerkarten verwiesen, die von vielen Behörden im Internet bereitgestellt werden [15], [16].

Exemplarisch sei hier die Erklärung des Landesumweltamtes Rheinland-Pfalz zitiert:

Warnhinweise erfolgen ab einer Cyanobakterien-Chlorophyllkonzentration von 15 Mikrogramm pro Liter Wasser, dem Auftreten von Cyanobakterienschlieren an der Wasseroberfläche oder auch bei massiven Eintrübungen des Wassers und Sichttiefen unterhalb eines Meters, die durch Cyanobakterien hervorgerufen werden. Bei Kriterienerfüllung empfiehlt das Landesamt den zuständigen unteren Wasserbehörden, eine Warnung der Badegäste auszusprechen. Der nächste Schritt bei einer noch intensiveren Massenentwicklung und einer Cyanobakterien-Chlorophyllkonzentration von 75 Mikrogramm pro Liter Wasser wäre ein Badeverbot, das auf Empfehlung des Landesamtes für Umwelt in Absprache mit den Gesundheitsämtern durch die unteren Wasserbehörden verhängt wird [13].

Da auch Tiere einer Vergiftungsgefahr ausgesetzt sind sollten beispielsweise auch Hunde strikt aus betroffenen Gewässern ferngehalten werden.

Erste Hilfe

Dos
  • Nach Hautkontakt sollte geduscht bzw. die betroffenen Stellen großzügig mit Frischwasser und Seife abgespült
  • Augen mit reichlich sauberem(!) Frischwasser spülen, eventuell vorhanden Kontaktlinsen entfernen.
  • Kontaminierte Badebekleidung frühzeitig ausziehen und gründlich waschen.
  • Nach Hautkontamination Schmuck entfernen und gründlich reinigen.
  • Schwere Verläufe sind nach einem kurzen Bad in belastetem Gewässer nicht zu erwarten, im Zwiefel sollte aber ärztlicher Rat gesucht werden.
  • Leberschäden sind nur bei hohen Dosen und dann auch erst nach einigen Tagen zu erwarten, Symptome können also mit Verzögerung auftreten.
  • Bei Symptomen wie Haut-, Augen- oder Rachenreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, allergische Reaktionen oder Atembeschwerden sowie bei sehr starken und nicht innerhalb einer Woche abklingenden Beschwerden, sollte ebenfalls eine ärztliche Vorstellung erfolgen [6], [17].
Dont
Don'ts
  • Das Auslösen von Erbrechen nach Verschlucken von Wasser wird gemeinhin NICHT empfohlen.
  • Augenspülung mit Leitungswasser in Regionen mit keimbelastetem Wasser (=kein Trinkwasser) vermeiden.

Pro­fessio­nelle medi­zini­sche Hilfe

  • No Antidote Available. Please re-check, if this Info ist still up-to-date!Erste-Hilfe-Maßnahmenwie zuvor beschrieben
  • Die Anwendung von Kortikosteroiden und Antihistaminika kann bei durch Cyanotoxine verursachte Hautsymptomen versucht werden [18].
  • Bei Augenkontakt Spülung für 15 Minuten mit steriler Augenspüllösung oder physiologischer Kochsalzlösung [18].
  • Falls erforderlich, Flüssigkeit und Elektrolyte ersetzen.
  • Bei Vorstellung des Patienten innerhalb von 1–2 Stunden nach oraler Aufnahme kann unter Berücksichtigung möglicher Kontraindikationen die Gabe von Aktivkohle erwogen werden [18].
  • Je nach Bedarf sind weitere supportive und symptomorientierte Maßnahmen durchzuführen.
  • Kontrolle der Leberwerte bei hohen Dosen oder V.a. chronische Exposition (in der Frühphase nach Intoxikation ggf. als Ausgangswert)
  • Symptomatische / supportive Therapie je nach Bedarf.
  • Bei entsprechenden Symptomen an Leberschädigung durch Cyanotoxine denken.

Weitere Bilder

Blaualge der Gattung Anabaena
(C) Nicola Crockford CC BY 4.0
Microzystis aeruginosa (Cropped)
(C) Stacy R CC BY 4.0
Quelle: Kahru M, Elmgren R. „Multidecadal time series of satellite-detected accumulations of cyanobacteria in the Baltic Sea“, Biogeosciences 11, 3619–3633 (2014), Abb. 1. Originalartikel, CC BY 3.0.

Videos

Infovideo vom Vermont Department of Health

Literatur

[1]           K. Bühler und P. Lindberg, Hrsg., Cyanobacteria in Biotechnology: Applications and Quantitative Perspectives, Bd. 183. in Advances in Biochemical Engineering/Biotechnology, vol. 183. Cham: Springer International Publishing, 2023. doi: 10.1007/978-3-031-33274-6.

[2]           Gifttiere Ein Handbuch für Biologen, Toxikologen, Ärzte und Apotheker, 4. neu bearbeitete und Erweiterte Auflage. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2025.

[3]           „Cyanophyta“. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/cyanophyta/2855

[4]           „Blaualgen vor dem Baden erkennen“, BUND – BUND für Naturschutz und Umwelt in Deutschland. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/blaualgen-vor-dem-baden-erkennen/

[5]           „Achtung! Blaualgen! – Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft“. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://umwelt.bremen.de/umwelt/wasser/baden-in-bremen/achtung-blaualgen-51608

[6]           „Blue-green algae (cyanobacteria) | HUS“. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.hus.fi/en/patient/how-get-help/poison-information-center/blue-green-algae-cyanobacteria

[7]           X. He u. a., „Toxic cyanobacteria and drinking water: Impacts, detection, and treatment“, Harmful Algae, Bd. 54, S. 174–193, Apr. 2016, doi: 10.1016/j.hal.2016.01.001.

[8]           B. Y. Hernandez, X. Zhu, M. Nagata, L. Loo, O. Chan, und L. L. Wong, „Cyanotoxin exposure and hepatocellular carcinoma“, Toxicology, Bd. 487, S. 153470, März 2023, doi: 10.1016/j.tox.2023.153470.

[9]           R. Wood, „Acute animal and human poisonings from cyanotoxin exposure — A review of the literature“, Environment International, Bd. 91, S. 276–282, Mai 2016, doi: 10.1016/j.envint.2016.02.026.

[10]        E. M. Jochimsen u. a., „Liver Failure and Death after Exposure to Microcystins at a Hemodialysis Center in Brazil“, New England Journal of Medicine, Bd. 338, Nr. 13, S. 873–878, März 1998, doi: 10.1056/NEJM199803263381304.

[11]        „Liver Failure and Death after Exposure to Microcystins at a Hemodialysis Center in Brazil“, New England Journal of Medicine, Bd. 339, Nr. 2, S. 139–139, Juli 1998, doi: 10.1056/NEJM199807093390222.

[12]        „Blaualgen-Verdacht: Hund Kenzo stirbt nach Bad im Genfersee“, 20 Minuten. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.20min.ch/story/lausanne-hund-kenzo-schwimmt-im-see-am-naechsten-morgen-ist-er-tot-103616958

[13]        „Blaualgen in Badegewässern . Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz“. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://lfu.rlp.de/bevoelkerung/blaualgen-in-badegewaessern

[14]        ndr.de, „Blaualgen-Alarm: An diesen Badestellen im Norden herrscht Badeverbot“, ndr.de. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/luebeck_herzogtum-lauenburg_ostholstein/blaualgen-badeverbote-an-der-ostsee-und-im-lauenburgischen,badeverbote-ostsee-100.html

[15]        „Interaktive Umweltkarten für NRW: Daten lokal entdecken“, Umweltportal NRW. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.umweltportal.nrw.de/karten

[16]        „Badegewässerkarte“. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://badegewaesserkarte.landbw.de/

[17]        „Cyanobacteria (Blue-Green Algae) | Vermont Department of Health“. Zugegriffen: 14. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.healthvermont.gov/environment/recreational-water/cyanobacteria-blue-green-algae

[18]        CDC, „Patient Care for Illnesses Caused by Harmful Algal Blooms“, Harmful Algal Bloom (HAB)-Associated Illness. Zugegriffen: 17. August 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.cdc.gov/harmful-algal-blooms/hcp/clinical-care/index.html

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