Stand: 03.09.2026
Stand: 03.09.2026

Feuerkorallen

Wiss. Name:

  • Millepora (Gattung)

Englisch:

  • Fire Corals
  • stinging corals

Deutsch:

  • Feuerkorallen
M. dichotoma (C) Mike Bowie CC BY 4.0
M. complanata (C) Roger A. Morales-Flores CC BY 4.0
All­ge­meines
und Bio­logie
Vorkommen
Vor­kom­men
Erkennen
Er­ken­nen
Verwechslungsgefahr
Ver­wechs­lung
Giftwirkung
Ver­giftung
Prävention
Prä­ven­tion
Erste Hilfe
Erste Hilfe
Professionelle Maßnahmen
Pro­fessio­nel­le
Maß­nah­men

Allgemeines und Biologie

Während echte Steinkorallen zur Klasse der Anthozoa (Blumentiere) gehören, sind Feuerkorallen Hydrozoen (Hydroidpolypen) der Gattung Millepora. Sie sind somit keine Steinkorallen, obwohl sie diesen sehr ähnlichsehen.

Feuerkorallen bilden Kolonien aus vielen kleinen Polypen, die durch ein gemeinsames Gewebe miteinander verbunden sind. Die Polypen sitzen in den Poren und können zurückgezogen oder ausgefahren werden. Anders als bei den meisten Steinkorallen gibt es dabei verschiedene Polypentypen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Die Gastrozooide dienen der Nahrungsaufnahme, während die Daktylozooide mit ihren zahlreichen Nesselzellen der Verteidigung und dem Beutefang dienen. Diese Nesselzellen können bei Berührung unter anderem einen brennenden Schmerz verursachen und gaben den Feuerkorallen ihren Namen.

Alle bekannten Arten leben in einer engen Symbiose mit mikroskopisch kleinen Algen, den sogenannten Zooxanthellen. Diese Algen betreiben Photosynthese und versorgen die Feuerkorallen mit einem großen Teil ihrer Energie. Im Gegenzug erhalten sie einen geschützten Lebensraum sowie Nährstoffe. Zusätzlich fangen Feuerkorallen mit ihren Polypen Plankton und andere kleine Organismen aus dem Wasser. Pro Quadratzentimeter Koloniefläche können sie täglich bis zu acht kleine Beutetiere erbeuten.

Feuerkorallen erzeugen ein hartes Kalkskelett, das von feinen röhrenartigen Verbindungen (Stolonen) durchzogen ist. Aus diesem Kalkskelett wachsen senkrechte, verzweigte Strukturen, die bis zu 50 Zentimeter hoch werden können. Während die Feuerkoralle weiter nach oben wächst, sterben die unteren Bereiche nach und nach ab. Gleichzeitig bilden die Polypen immer wieder neue Lebensräume im oberen Bereich. Dadurch entstehen im Inneren des Kalkskeletts viele kleine Hohlräume oder Kammern.

Zur Fortpflanzung können Feuerkorallen sowohl ungeschlechtlich als auch geschlechtlich neue Kolonien bilden. Durch Knospung wächst eine bestehende Kolonie kontinuierlich weiter. Abgebrochene Stücke stark verzweigter Feuerkorallenarten können sich an anderer Stelle häufig erneut anhaften und dort weiterwachsen. Die Geschlechtszellen für die geschlechtliche Fortpflanzung entstehen nicht wie bei den meisten anderen Hydrozoen in speziellen Medusen, sondern in den Wänden der Stolonen. Anschließend wandern sie in die Polypen. Diese verwandeln sich kurzzeitig in kleine, stark vereinfachte Medusen („Mini-Quallen“), die sich von der Kolonie lösen. Sie schwimmen nur wenige Stunden frei im Wasser, bevor sie ihre Aufgabe bei der Fortpflanzung erfüllen. Dieses Medusenstadium ist typisch für Hydrozoen und unterscheidet Feuerkorallen deutlich von den echten Steinkorallen, die ihr gesamtes Leben als Polyp verbringen.

Feuerkorallen gehören in bestimmten Regionen zu den wichtigsten Baumeistern der Korallenriffe. Sie besiedeln vor allem flache Küstenbereiche mit starker Brandung und bilden dort dichte, stabile Riffkanten. Durch ihr hartes Kalkskelett tragen sie wesentlich dazu bei, das Riff zu festigen und ihm seine räumliche Struktur zu verleihen. Sie können sich häufig gegenüber Gorgonien (Fächer- oder Hornkorallen) durchsetzen.

Im Gegensatz zu vielen Steinkorallen werden sie nicht vom Dornenkronenseestern (Acanthaster planci) gefressen, einem der ökologisch bedenklichsten Korallenräuber tropischer Riffe.

Allerdings besitzen Feuerkorallen auch eine Schwäche: Bei einer Korallenbleiche, die in der Regel durch außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen ausgelöst wird, verlieren sie ihre Zooxanthellen oft viel früher als viele andere Nesseltiere. Da diese Algen einen großen Teil der Energieversorgung der Feuerkorallen übernehmen, kann eine Bleiche ihr Überleben erheblich gefährden. Einige Spezies sind daher inzwischen stark gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht, wie z.B. M. complanata, M. dichotoma, M. plathyphylla, M. squarosa oder M. tenera [1], [2], [3], [4], [5].

Korallenbleiche (C) Mike Bowie CC BY 4.0

Vorkommen

Die Gattung Millepora kommt weltweit in allen tropischen Meeren als regelmäßiger Bestandteil von Korallenriffen vor. Feuerkorallen sind in Tiefen von weniger als 1 m bis zu etwa 40 m zu finden. Scheinbar sind robuste, blatt- oder plattenförmige Kolonien am häufigsten am brandungsexponierten Rand von Riffen sowie auf Untiefen und Riffkanten zu finden, wo eine starke, turbulente Wasserbewegung herrscht. Andernorts auf den Riffen gedeihen feingliedrig verzweigte, aufrechte Formen und dünne, blättrige Kolonien in Lagunen und geschützteren, tieferen Gewässern. [6].

Millepora spp. gesamt



M. dichotoma



M. complanata

Datenquelle: iNaturalist.org (Community-based, aufgeführt sind aus technischen Gründen nur die 200 aktuellsten Sichtungen.)
Hinweis: Fehlende Markierungen bedeuten nicht sicher Abwesenheit, sondern lediglich fehlende Nachweise.

Erkennen

Erkennen des Tieres

Feuerkorallen kommen in verschiedenen, korallentypischen Erscheinungsformen daher. Sie können verzweigt sein, wie die Netz-Feuerkoralle, M. dichotoma oder die Elchgeweih-Feuerkoralle, M. alcicornis, aber auch aus unregelmäßigen flachen Wänden bestehen Wie z.B. die blättrige Feuerkoralle, M. complanata, oder die Platten-Feuerkoralle, M. platyphylla. Formen von Hirn- oder Tischkorallen kommen nicht vor. Die Grundfarbe reicht von gelb über orange bis ins rostbraune, wobei typischerweise Spitzen bzw. oberen Ränder weiß gefärbt sind.

M. dichotoma mit ausgefahrenen Wehrpolypen (Daktylozooide)
(C) Simon Wieth, mit freundlicher Genehmigung

Erkennen der Folgen

Der Kontakt mit den Polypen einer Feuerkoralle verursacht meist sofort einen brennenden Schmerz, der an eine Berührung mit Brennnesseln erinnert. Kurz darauf können Hautrötungen, leichte Schwellungen und – abhängig von der Größe der betroffenen Hautfläche – unterschiedlich starke Quaddeln (Nesselsucht) auftreten. Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden wieder ab. Meist verlaufen die Reaktionen mild.

An besonders empfindlichen Hautstellen oder an Schleimhäuten können jedoch stärkere Schwellungen, intensives Brennen und in seltenen Fällen auch Blasenbildung mit Ablösung der obersten Hautschicht auftreten. Vereinzelt wurden auch verzögert einsetzende Hautreaktionen beobachtet [7].

Das steife Kalkskelett der Feuerkorallen birgt jedoch ein ganz eigenes zusätzliches Risiko für schwere Verläufe, die im Abschnitt Vergiftungen weiter behandelt werden.

Ver­wechs­lungs­möglich­keiten

Feuerkorallen (Millepora) werden am ehesten mit kleinpolypigen Steinkorallen verwechselt, insbesondere mit Arten der Gattungen Acropora und Montipora. Beide Gruppen kommen im selben tropischen Riff-Lebensraum vor und wachsen oft nebeneinander. Die Spitzen der Feuerkorallen sind häufig weißlich und ähneln den Wachstumsbereichen von Steinkorallen. Letztere sind aber meist harmlos für den Menschen.

Acropora millepora
(C) portoid CC BY 4.0
Acropora prolifera
(C) marique CC BY 4.0
Montipora patula
(C) Thomas Irvine CC BY 4.0

Vergiftung

Feuerkorallen enthalten ein Proteingift, das in vitro hämolytische Eigenschaften aufweist und Hautnekrosen bewirken kann. Einfache Berührungen mit der Feuerkoralle verlaufen meistens harmlos mit brennendem Schmerz und Quaddelbildung. Die Symptome verschwinden in der Regel nach einigen Stunden bis zu zwei Wochen [7], [8].

Es existiert ein Bericht über wiederkehrende Hautreaktionen bis zu 18 Monate nach dem Ereignis [9]. Weiterhin gibt es einen Fallbericht über anhaltenden Ausschlag von mehr als einer Woche mit längerfristiger Hypopigmentierung und dauerhafter Überempfindlichkeit des betroffenen Gebietes [10]. In beiden Fällen stießen Schwimmerinnen unter Wasser gegen „etwas hartes“, wobei es sich den Schilderungen nach zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit – keineswegs aber bewiesen – um eine Feuerkoralle gehandelt haben soll. Ebenfalls unklar ist der Zusammenhang eines Falls, bei dem es zur reversiblen Lähmung eines motorischen Nervs (Mononeuritis) nach einem Kontakt zu einer Feuerkoralle gekommen war. Die Autoren gehen von einem entzündlichen Prozess aus (z.B. Autoimmunreaktion, getriggert durch die Reaktion auf das Gift), nicht von einer direkten Giftwirkung [8].

Problematik des Verletzungsmechanismus an Hart- und Feuerkorallen:

Die eigentliche Giftwirkung wird in der Literatur als eher harmlos angesehen, weswegen der DiveTox Index 1 vergeben wurde. Ein deutlich schwerwiegenderes Bild kann sich bei durch Feuerkorallen verursachten Hautwunden ergeben: Wird beispielsweise ein von Strömung oder Wellengang erfasster Taucher oder Schwimmer mit Schwung in die Koralle getrieben und schürft oder schneidet sich an ihr, so können Nesselzellen unter die Haut gedrückt werden, dort verbleiben und über eine lange Zeit weiter ihr Nesselgift abgeben. Hierdurch kann es zu Blasenbildung, Hautnekrosen und ausgeprägten Wundheilungsstörungen kommen [11]. In der Haut verbliebene Mikropartikel sind möglicherweise auch Ursache von Spätreaktionen [12].

Auch Verletzungen an echten Hartkorallen verursachen – unabhängig von irgendeinem Gift – dieses Problem: Die Oberfläche ist mit weichen lebenden Geweben bedeckt. Die starren, abrasiven Strukturen darunter können dazu führen, dass das Weichgewebe leicht abreißt und in den Kratzer oder Schnitt eines Tauchers gelangt. Dieses Fremdmaterial kann den Wundheilungsprozess verlängern und Entzündungen oder Infektionen verursachen, und diese Verletzungen können Wochen oder sogar Monate dauern, um zu heilen [13].

Ein weiteres Problem stellen in diesem Fall Sekundärinfektionen dar, wie sie zum Beispiel in einigen typischen Tauchregionen wie Ägypten und Teilen Asiens durch Wundspülung mit keimhaltigen Leitungswasser verursacht werden können.

Fotostrecke einer Handverletzung aus Ägypten (1)

Zu einem besonders schweren Verlauf  mit starker Handschwellung und deutlicher Hautwunde kam es durch einen Kratzer an einer Feuerkoralle im Roten Meer an der ägyptischen Küste, vermutlich durch M. dichotoma.

Tag 3
Tag 5
Tag 10

Fotostrecke einer Handverletzung aus Ägypten (2)

Ein weiterer Fall nach Verletzung am Fingergrundglied D4 links mit ebenfalls starker Schwellung und verzögerter Heilung:

Tag 3
Tag 4
Tag 6
Nach ca. 2 Wochen

Fotos: (C) Simon Wieth, mit freundlicher Genehmigung

Zu beobachten sind ausgeprägte Reaktionen mit starker Schwellung. Gemeinsam ist den Fällen, dass es zu einer Hautverletzung kam, einem Problem das weiter oben thematisiert wurde.

Zudem haben sich die Vorfälle im Roten Meer vor Ägypten abgespielt. Eine Sekundärinfektion der Wunde ist zumindest im zweiten Fall sehr wahrscheinlich, da eine Lymphangitis berichtet wurde. Die Fälle spielten sich in Ägypten ab, so dass eine Infektion potenziell auch durch das dortige Leitungswasser hervorgerufen worden sein kann. Es erfolgte eine Selbstbehandlung mit einer antibiotischen Salbe (Fusidinsäure), die erfolgreich war.

Prävention

Eine besondere Achtung beim Schwimmen und Waten ohne Schuhwerk im Riff sollte grundsätzlich eine Selbstverständlichkeit sein. Unachtsamer Umgang mit den wertvollen Riffkonstrukteuren wird zurecht umgehend von Mutter Natur bestraft.

Es gibt aber auch unglückliche Konstellationen, z.B. bei Brandung oder Strömung. Beim Schwimmen und Schnorcheln schützen selbst dünne Textilschichten gut vor einer Vernesselung, ganz zu schweigen von Stingersuits oder gar Taucheranzügen. Je nach Modell sind allerdings nicht alle Hautpartien vollständig bedeckt.

  • Vermeiden Sie es, Feuerkorallen zu berühren.
  • Wenn Sie auf dem Grund knien müssen, suchen Sie sich freie, sandige Bereiche.
  • Denken Sie daran, dass Feuerkorallen auch harte Oberflächen wie Felsen oder alte Schneckengehäuse besiedeln können, die möglicherweise nicht wie typische verzweigte Feuerkorallen aussehen.
  • Tragen Sie immer einen Ganzkörper-Neoprenanzug, der zumindest einen gewissen Schutz vor den Folgen eines Kontakts bietet.
  • Beherrschen Sie Ihre Tarierung sicher.
  • Schauen Sie beim Abtauchen immer nach unten, um Kontakt mit Feuerkorallen und anderen Hindernissen zu vermeiden [14].

Erste Hilfe

Dos
    • Bei Vernesselungen im bzw. unter Wasser das Wasser verlassen oder zumindest in unmittelbarer Strandnähe (Flachwasser) bleiben, um bei Verschlimmerung der Symptome sofort an Land zu können.
    • Abspülen der betroffenen Region mit Meerwasser.
    • Die Evidenzlage für die Anwendung von Essig ist dünn, jedoch gibt es vereinzelte Empfehlungen und Erfahrungsberichte über Anwendungen. Ein Schaden durch die Anwendung von Essig wurde bislang nicht berichtet, daher sollte die Anwendung durchaus versucht werden [7], [10]. Auch das DAN empfiehlt die Verwendung von Essig [13].
      • Sofern verfügbar: Betroffene Bereiche / ggf. noch anhaftende Nesselzellen oder Tentakelreste großzügig mit Essig (Essigsäure 5%) übergießen / einsprühen um die verbliebenen Nesselkapseln zu inaktivieren.
    • Für die Hitzeanwendung ist die Evidenzlage ebenfalls dünn. Bei offenen Wunden sollte zudem die Problematik potenziell verunreinigten Wassers bei der Heißwassermethode bedacht werden. Hitzeanwendung kann mit einer Schmerzlinderung verbunden sein [10].
    • Rötungen und Blasen werden sich wahrscheinlich unabhängig davon entwickeln, wie schnell eine Erste-Hilfe-Behandlung erfolgt. Blasen nicht aufstechen, sondern von selbst austrocknen und abheilen lassen.
    • Halten Sie den betroffenen Bereich sauber und trocken – die Heilung benötigt etwas Zeit.
    • In schweren Fällen oder bei offenen Wunden sollte eine ärztliche Vorstellung erfolgen. Das Gift von Feuerkorallen kann Hautnekrosen verursachen, also zum Absterben von Gewebe führen.
      • Die behandelnden Ärzte müssen darüber informiert werden, bevor versucht wird, eine Wunde zu nähen, da die Wundränder nekrotisch werden können.
Dont
Don'ts
  • Kein unkontrollierter Notaufstieg, wenn vermeidbar.
  • Keine außer den o.g. Subtanzen verwenden! Insbesondere:
    • KEIN Süßwasser
    • KEIN Urin
    • KEIN Alkohol / Desinfektionmittel
    • KEIN Rasierschaum
    • und ähnliches
  • Anhaftende Nesselkapseln
    • NICHT mit dem Handtuch abreiben!
    • NICHT über die Haut ziehen!
    • NICHT abschaben!
  • Keine Wundspülung mit Leitungswasser in hygienisch unsicheren Regionen. Nur sicheres Trinkwasser oder sterile Spüllösungen verwenden (und erst nach Abspülen der restlichen Nesselzellen mit Meerwasser)!

Pro­fessio­nelle medi­zini­sche Hilfe

  • Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie oben beschrieben.
  • Die Behandlung erfolgt in der Regel symptomatisch (entzündungshemmende Medikamente, Antihistaminika sowie Antibiotika bei Rissverletzungen und offenen Wunden).
    • Analgesie, z.B. topisch mit Lidocainsalbe
  • Bei offenen Wunden:
    • Bei offenen Wunden, die genäht werden müssen, sollte berücksichtigt werden, dass das Gift dermonekrotisch wirkt. Auch wenn es naheliegend erscheint, die nah beieinanderliegenden und gereinigten Wundränder zu vernähen, können diese nekrotisch werden: Großzügige Wundrandexzision, da hier weitere Nesselzellen eingebracht worden sein können.
    • Eine sekundäre Wundheilung sollte in Betracht gezogen werden.
    • Immer Abstriche auf typische Keime der Region, insbesondere typische Meer- und Leitungswasserkeime.
    • Kalkulierte, später resistogrammgerechte Antibiose.
  • Grundsätzlich auch an Tetanusschutz denken.
  • Schützen Sie die Wunden vor Sonneneinstrahlung, da Narbenbereiche anschließend hyper- oder hypopigmentiert sein können [13], [14].

Weitere Bilder

M. dichotoma
(C) Michael Bakker Paiva CC BY 4.0
M. complanata
(C) Robin White CC BY 4.0
M. tenera
(C) Stefan Dreesen CC BY-ND 4.0
M. alcicornis
(C) Thomas Irvine CC BY 4.0
M. platyphylla
(C) Ryan McMinds CC BY 4.0
M. squarrosa
(C) Jay Brasher CC BY 4.0

Literatur

[1]           D. V. Ruiz-Ramos, E. Weil, und N. V. Schizas, „Morphological and genetic evaluation of the hydrocoral Millepora species complex in the Caribbean“, Zool. Stud., Bd. 53, Nr. 1, S. 4, Dez. 2014, doi: 10.1186/1810-522X-53-4.

[2]           „Feuerkorallen“. Zugegriffen: 20. Juli 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/feuerkorallen/24344

[3]           E. C. Dell’Antonio, L. Mahoney, und P. J. Edmunds, „Marine heatwave decimates fire coral populations in the Caribbean“, Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A., Bd. 122, Nr. 47, S. e2518506122, Nov. 2025, doi: 10.1073/pnas.2518506122.

[4]           L. Roth, T. Shlesinger, und Y. Loya, „Reproductive ecology of fire corals in the northern Red Sea“, Coral Reefs, Bd. 43, Nr. 6, S. 1673–1685, Dez. 2024, doi: 10.1007/s00338-024-02565-x.

[5]           „The IUCN Red List of Threatened Species“, IUCN Red List of Threatened Species. Zugegriffen: 20. Juli 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.iucnredlist.org/en

[6]           J. B. Lewis, „The ecology of Millepora: A review“, Coral Reefs, Bd. 8, Nr. 3, S. 99–107, Dez. 1989, doi: 10.1007/BF00338264.

[7]           Gifttiere Ein Handbuch für Biologen, Toxikologen, Ärzte und Apotheker, 4. neu bearbeitete und Erweiterte Auflage. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2025.

[8]           W. E. Moats, „Fire coral envenomation“, Journal of Wilderness Medicine, Bd. 3, Nr. 3, S. 284–287, Aug. 1992, doi: 10.1580/0953-9859-3.3.284.

[9]           A. Di Guardo u. a., „Chronic recurrent dermatitis induced by Millepora dichotoma (fire coral): a case of long duration“, Clinical and Experimental Dermatology, Bd. 51, Nr. 2, S. 308–310, Jan. 2026, doi: 10.1093/ced/llaf455.

[10]        L. M. Kropp, C. B. Parsley, und O. L. Burnett, „Millepora species (Fire Coral) Sting: A Case Report and Review of Recommended Management“, Wilderness & Environmental Medicine, Bd. 29, Nr. 4, S. 521–526, Dez. 2018, doi: 10.1016/j.wem.2018.06.012.

[11]        „Verletzung durch Kontakt mit einer Feuerkoralle – Diveinside Medizin“, taucher.net. Zugegriffen: 5. Mai 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://taucher.net/diveinside-verletzung_durch_kontakt_mit_einer_feuerkoralle-kaz9340

[12]        L. P. MenkinSmith, M. A. Marchetti, und D. M. Krywko, „Delayed Dermatitis Following Injury Caused by Coral“, The Journal of Emergency Medicine, Bd. 53, Nr. 5, S. e111–e113, Nov. 2017, doi: 10.1016/j.jemermed.2017.06.042.

[13]        „ASK DAN: How Do I Treat Injuries from Accidental Contact with Corals? | Scuba Diving“. Zugegriffen: 3. September 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://www.scubadiving.com/ask-dan-how-do-i-treat-injuries-from-accidental-contact-with-corals

[14]        „Fire Coral“, Divers Alert Network. Zugegriffen: 3. September 2026. [Online]. Verfügbar unter: https://dan.org/health-medicine/health-resources/diseases-conditions/fire-coral/

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